Testberichte

inoage „LUNA“ : Kampfansage

inoage „LUNA“ : Kampfansage

4. August 2015

Seit 2001 gibt es das Unternehmen inoage und seitdem erfreuen sich die Produkte der ostdeutschen Firma wachsender Beliebtheit. Angefangen hat alles vor rund acht Jahren mit Software-Lösungen zur Ansteuerung von LEDs. Damals wurden die Verantwortlichen noch belächelt, da die LED-Technik in der Veranstaltungsbranche kaum eine Rolle spielte. Mittlerweile kommt kaum noch ein Event ohne eine LED-Wand oder einzelne LED-Scheinwerfer aus. Und mit dem Vormarsch dieser Technologie stellte sich auch der Erfolg bei inoage ein. Mit der Software kann man problemlos große LED-Wände ansteuern und seinen vorgefertigten Content darauf wiedergeben. Zur Prolight+Sound vor ein paar Tagen wurde die dritte Generation dieser Software vorgestellt, mit der man auch reale 3D-Inhalte auf geometrischen Formen darstellen kann.
Um die Daten nun aber aus einem Rechner herauszubekommen, benötigt man ein Interface. Anfänglich wurden von inoage noch Empfehlungen für Geräte von Drittanbietern ausgesprochen. Mit der Zeit entwickelte man aber eigenes Equipment, um die Daten vom Rechner auf die LED-Wand zu überspielen. Mit dem MADRIX-Plexus (siehe auch EVENT Rookie 7/2012) kam ein Gerät auf dem Markt, das als Interface diente, aber auch für Stand-Alone-Anwendugen geeignet war. Auf der vergangenen Prolight+Sound stellte inoage nun erneut ein neues Gerät vor, das einen noch größeren Anwenderkreis anspricht. Wir konnten uns den LUNA bereits vor der Veröffentlichung anschauen und ihn testen.

Das neu vorgestellte LUNA ist ein Art-Net-Node und kann somit auch unabhängig von der MADRIX-Software verwendet werden. Ausgestattet ist der kleine Kasten mit einigen grundlegenden Features, aber ohne zusätzlichen, teilweise unnötigen Ballast.  Auf der Rückseite des LUNAs befinden sich acht DMX-Ausgänge in 5-poliger Ausführung. Außerdem findet man einen 5-poligen DMX-Eingang, einen USB-Anschluss und natürlich eine Art-Net-Buchse. Somit kann man mit diesem Node maximal acht DMX-Universen à 512 Kanäle ansteuern. Dies allein ist schon eine beachtliche Anzahl, aber wenn es doch einmal noch mehr werden muss, kann man laut Aussagen des Herstellers problemlos zehn LUNAs an einem USB-Hub verwenden. Dabei bleibt die Frame-Rate unverändert hoch und man erhält auf allen Endgeräten das gewünschte Bild. Schließt man ein oder mehrere Geräte per USB am Rechner an, so findet die MADRIX-Software automatisch alle Nodes.

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