#13 Beleuchtung: Für jede Anforderung einen Scheinwerfer

Wir nehmen Declan beim Wort und beleuchten buchstäblich die Basis-Kategorien Profilscheinwerfer, PARs und Fresnels. Wodurch unterscheiden sie sich – und wo werden diese Typen hauptsächlich in der Praxis eingesetzt? Eine Frage, die es in sich hat und die sich unmöglich mit ein paar wenigen Sätzen beantworten lässt. Declan dazu: „Der Hauptunterschied liegt in der optischen Konstruktion und der daraus resultierenden unterschiedlichen Lichtqualität. Bei einem PAR-Scheinwerfer handelt es sich um ein versiegeltes Leuchtmittel, bei der Lampe, Reflektor und Linse zu einer einzigen Einheit geformt sind.“ Dies erzeugt einen hellen, leicht ovalen Lichtstrahl, dessen Ausrichtung beim Fokussieren eingestellt werden kann. „Der größte Nachteil dieses Scheinwerfers ist, dass man – wenn er nicht mehr funktioniert – nicht nur das durchgebrannte Leuchtmittel, sondern meist auch Linse und Reflektor entsorgen muss. Allerdings gibt es mittlerweile neuere Versionen – wie den SourceFour PAR – bei dem die Linse austauschbar ist, wodurch dieses Problem zu Gunsten höherer Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit gelöst werden kann.“ 

Ein Fresnellinsen-Scheinwerfer ist nach der Art der Linse benannt, die sie verwendet. Es handelt sich um eine „konvexe Linse“, die in eine Reihe von konzentrischen Ringen zerschnitten ist. „Die Linse ist fest installiert und das Leuchtmittel sowie der Reflektor werden auf die Linse zu oder von ihr wegbewegt, um die Größe des Lichtstrahls einzustellen. Fresnel-Scheinwerfer erzeugen einen weichen, runden Lichtstrahl, dessen Größe in der Regel zwischen zehn und sechzig Grad eingestellt werden kann.“ Man kann ein als Torblende bezeichnetes Zubehörteil verwenden, das eine grundlegende Strahlformung und -steuerung ermöglicht.