450 ELATION-Scheinwerfer bei „Bavaria Sounds“ im Einsatz

Shows von Andreas Gabalier, Helene Fischer und Robbie Williams locken über 300.000 Menschen vor die große Open-Air-Bühne auf dem Münchner Messegelände. Roland Greil beleuchtete die Shows und die 150 Meter breite Bühne mit einem Rigg, das unter anderem über 450 Scheinwerfer von ELATION Professional umfasste. Der österreichische „VolksRock’n’Roller“ Andreas Gabalier eröffnete die Konzertreihe am 6. August. Die deutsche Schlagerkönigin Helene Fischer lockte bei ihrem Auftritt am 20. August über 130.000 Besucher an, und der britische Popstar Robbie Williams trat am 27. August vor fast 100.000 Besucher auf.

Es war Ende 2021, als sich Veranstalter Klaus Leutgeb an Roland wandte, um einen Partner für die Beleuchtung und das Videodesign der Shows zu finden. Die Herausforderung, so Roland, bestand darin, drei komplexe Shows in Stadiongröße auf einmal zu gestalten. Nachdem man eine gemeinsame Basis gefunden hatte, galt es aus der Beleuchtungsperspektive einige Aspekte unbedingt zu berücksichtigen. „Aufgrund der schieren Größe der Bühne musste alles, was wir einsetzten echte Durchschlagskraft haben, damit es in dieser Größenordnung funktioniert“, erklärt er. „Außerdem musste jedes einzelne Gerät einen bestimmten Zweck erfüllen, zum Beispiel die Architektur beleuchten oder bestimmte Looks erzeugen. Und da es sich um drei sehr unterschiedliche Künstler handelte, musste das Rigg auch vielseitig genug sein, um drei unterschiedlich aussehende Shows zu kreieren.“

Da das Bühnendesign kein echtes Dach und damit keinen Wetterschutz bot, waren außerdem vollständig wetterfeste IP65-Scheinwerfer ein Muss. Dementsprechend bestand das Rigg aus einer großen Anzahl IP-zertifizierter Scheinwerfer von ELATION. Insgesamt über 450 – 171 Proteus Maximus, 106 Proteus Excalibur, 76 Proteus Hybrid und 100 Arena Zoom Q7IP. Die Lichttechnik wurde von Clair Bros mit Unterstützung von Christie Lites geliefert. Roland hat den Maximus schon früher eingesetzt: „Es ist ein bewährter, leistungsstarker und vielseitiger Hybrid-Scheinwerfer, der eine Fülle an Möglichkeiten bietet“, sagt er. Er platzierte die Scheinwerfer über die Länge der Header-Traverse, an der Rückwand, an den Diagonalen, die die Bühne einrahmten, und auf dem Boden. Sie sorgten für eine große Bandbreite von Beams und traditionellen Spot-Looks bis hin zu weicheren Washes.

Ein neues Gerät für ihn war jedoch der Proteus Excalibur. „Ohne Dach wollten wir einen Lichtrahmen um die Bühne herum schaffen und außerdem den Blick von der Bühne ins Publikum und in den Himmel verlängern“, erklärt der Designer. „Wir waren deshalb auf der Suche nach einem Ersatz für ein traditionelles Searchlight, wollten aber etwas mit einer großen Frontlinse, und die Excalibur boten genau das. Sie sehen gut aus und haben uns bei diesem Projekt wirklich überzeugt.“ Obwohl er einige Geräte im Rigg noch nie zuvor verwendet hatte, hatte er doch das Gefühl, die richtigen Scheinwerfer für diese Shows ausgewählt zu haben: „Ich war wirklich positiv überrascht“, sagt er und fügt hinzu, dass die Wahl der Geräte auch davon abhing, was auf dem Markt und in ausreichender Menge verfügbar war, „aber auch das ist uns ganz gut geglückt.“

Foto: Manfred Vogel

www.lmp.de

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