Reportagen

Beatpatrol : Es kommt anders als man denkt

Beatpatrol : Es kommt anders als man denkt

5. Oktober 2016

Das Beatpatrol wurde dieses Jahr zum fünften Mal zelebriert, fand dabei aber zum ersten Mal zwischen Mai und Juni statt. „Bisher haben wir uns immer ein Wochenende im Juli ausgesucht, waren da aber mit dem Wetter nicht so zufrieden. Einen Regentag hatten wir immer und wenn es im Juli regnet, dann meist auch mit viel Wind und Unwettern. Darum wollten wir dieses Jahr mal sehen, wie sich das Festival Ende Mai schlägt“, erklärt Joe Dollfuss den ungewohnten Zeitpunkt des Festivals.

Joe Dollfuss

Joe Dollfuss

Joe ist technischer Leiter der NXP Veranstaltungsbetriebs GmbH, die bei diesem Festival sowohl als Mit-Organisator als auch als technischer Dienstleister fungiert. Ein besonderer Vorteil für die Crew von NXP beim Auf- und Abbau ist die Nähe zu ihrem Lager. Dieses befindet sich nämlich direkt auf dem Gelände, wo das Beatpatrol gefeiert wird. „Somit können wir spontan auf Unerwartetes reagieren und können auch schnell mal den einen oder anderen Scheinwerfer reparieren“, berichtet Joe. Diese örtliche Nähe hat dem NXP-Team dieses Jahr auch das Leben etwas einfacher gemacht. Die Veranstalter hatten das Beatpatrol 2013 in den Mai gelegt, weil sie somit den teilweise unwetterartigen Bedingungen im Juli aus dem Weg gehen wollten. Der Mai in diesem Jahr war aber bekannterweise in Deutschland und Österreich geprägt von anhaltendem Starkregen und vielen Überschwemmungen. Bereits vor dem offiziellen Start des Festivals hatte es tagelang nur geregnet. Nach reiflichen Überlegungen entschied man sich am Ende, das gesamte Festival von Open-Air nach innen zu verlegen. Dadurch waren aber natürlich auch andere logistische Gegebenheiten an der Tagesordnung. Ungefähr eine Woche vor der Eröffnung wurde resümiert, dass es viel zu nass und zu kalt werden würde, um das Festival unter freiem Himmel stattfinden zu lassen. „Das bedeutete für uns, dass wir komplett neue Gegebenheiten hatten und auch mit anderen Anforderungen umgehen mussten. Neue Bühnensituationen, kleinere Location, neue Zeitpläne und teilweise modifizierte Bühnendesigns waren die Folge“, erklärt Joe, welche Auswirkungen diese Entscheidung hatte.

Auf der Main-Stage durfte Pyrotechnik natürlich nicht fehlen

Auf der Main-Stage durfte Pyrotechnik natürlich nicht fehlen

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