Codex Club : Feiern und Entspannen auf 6 Floors

Doch nur mit einem guten Sound- und Lichtkonzept kann man die jungen Leute heute nicht mehr aus dem Haus locken. Viele Diskotheken-Betreiber, vor allem in den Großstädten, haben das Problem, dass die Kundschaft ausbleibt. Das liegt zum einen an der hohen Konkurrenz und zum anderen am mangelnden Spezialangebot. Mit zu hoher Konkurrenz hat Christian in Achern nun wirklich nicht zu kämpfen, aber unterhalten werden wollen die Besucher trotzdem. Nach längeren Brainstorming-Phasen hatte die Familie Pichler dann das perfekte Konzept, um jeden Besucher glücklich zu machen. Dabei ging es schon gar nicht mehr um den Club-Betrieb, sondern um das Rahmenangebot. Feier- und tanztechnisch bietet der Codex Club zwei unterschiedlich große Floors an: den Mainfloor und den Black Forest (in Anlehnung an die Nähe zum schönen Schwarzwald).
Passend, aber mit weniger Technik-Equipment ist der zweite Dance-Floor, der Black Forest, ausgestattet
Auf dem Mainfloor bestimmen vor allem Dance, Electro und aktuelle Chart-Hits das Geschehen, während im Black Forest die Hip-Hop-, R´n´B- und Black-Freunde auf ihre Kosten kommen. Dabei ist diese strikte Trennung aber nicht an der Tagesordnung, wie Christian erklärt: „Wir haben uns auf keine Musikrichtung und auch nicht auf bestimmte Veranstaltungen festgelegt. Vor kurzem hatten wir zum Beispiel Pietro Lombardi (Gewinner von „Deutschland sucht den Superstar 2011“; Anm. d. Red.) für einen Auftritt im Codex Club. Die Wochen danach waren Alex Christensen von U96 und Flow Rida hier und haben die Massen zum Feiern gebracht. Wichtig ist nur, dass die Besucher sich wohl fühlen und feiern können, egal bei welcher Musik.“
 
Gut ausgestattet ist der DJ-Platz, an dem öfters auch Gast-DJs auflegen
Bis dahin unterscheidet sich der Codex Club nicht großartig von anderen Clubs, da zwei Dancefloors heutzutage ein Minimum darstellen. Doch wie schon in der Überschrift zu lesen, gibt es im Codex Club insgesamt sechs Floors für die unterschiedlichsten Ansprüche. Getrennt werden die beiden Floors durch eine dicke Mauer, auf der ein großer Raum mit Glasfronten gebaut wurde. Dieser Raum dient als Raucherlounge, hat eine eigene Bar und lädt zum Verweilen ein. So können die Raucher ihre Zigaretten genießen und trotzdem noch das Geschehen auf beiden Musik-Floors von oben betrachten. „Natürlich kann man von der Raucherlounge nicht nur die Floors beobachten, sondern auch die Musik verfolgen. Allerdings ist die Übertragung in diesem Raum besonders reduziert, da viele Besucher auch einfach einen Rückzugsort wünschen, wo die Musik dann auch leiser ist“, erklärt Christian die Idee hinter der Glas-Lounge. Ein weiterer Rückzugsort, der zur Entspannung dienen soll, ist die hauseigene Cocktail-Bar. Der leicht beleuchtete Raum ist ausgestattet mit gemütlichen Hockern, Couches und einer gut sortierten Bar. Das Prinzip hinter der Cocktail-Bar leuchtet nach Erklärung von Christian ein. „Auch wenn die Gäste hier zum Feiern herkommen, trinken sie doch gerne und vor allem in Ruhe einen Cocktail, darum haben wir den Raum auch etwas gedämmt. Wir haben außerdem immer die gleiche Karte und keine Special-Cocktails. Die bekommt man dann in unserer richtigen Cocktail-Bar direkt in Achern.“

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