Tontechnik

Die neue Y-Serie von d&b audiotechnik

Die neue Y-Serie von d&b audiotechnik

1. September 2014

Das Konzept der neuen Y-Serie von d&b audiotechnik hat eine klare Zielrichtung: flexible Systeme für ein breites Spektrum an Konfigurationen für kleinere und mittlere Beschallungssituationen. Y7P und Y10P sind Punktquellensysteme, dazu der B6-SUB als angemessen leistungsstarker Subwoofer. Y8 und Y12 hingegen sind zusammen mit dem arrayfähigen kardioiden Y-SUB die entsprechenden Line-Array-Module. Die Y-Serie knüpft an die V-Serie an und ist mit dem bewährten 3-Punkt-Rigging-System ausgestattet – die Y-Serie ist also brandneu und dennoch seltsam vertraut.

Y7P und Y10P präsentieren sich als Punktquellensysteme mit dem gleichen dipolaren Aufbau: zwei 8″-Treiber, angeordnet um einen 1,4″-Hochtonkompressionstreiber, gekoppelt an ein drehbares Horn. Die Abstrahlcharakteristik der Hörner beträgt 75° x 40° bzw. 110° x 40°. Eigens entwickelte strömungsoptimierte Ports ermöglichen eine erheblich verbesserte, effiziente Tieftonwiedergabe. Die omnidirektionalen Hochleistungssubwoofer B6 und Bi6-SUB ergänzen die beiden Systeme der Y-Serie, sie bestehen je aus einem einzelnen 18″-Langhubtreiber in einem Bassreflexgehäuse und erweitern den Frequenzgang bis 37 Hz.

Y8 und Y12 sind kompakte, leicht zu konfigurierende Systeme und als die jüngsten Mitglieder der d&b Line-Array-Familie leicht erkennbar. Sie haben nicht nur dieselben Rigging-Eigenschaften wie ihre größeren Brüder von der J- und von der V-Serie, sie weisen auch dasselbe horizontale Abstrahlverhalten auf: 80° beim Y8 und 120° beim Y12. Bei geflogenen vertikalen Arrays mit bis zu 24 Lautsprechern lassen sich vertikale Öffnungswinkel von 0° bis 14° in 1°-Schritten einstellen. Der arrayfähige Y-SUB ist mit einem 18″-Treiber, der nach vorne strahlt, und einem 12″-Treiber, der nach hinten strahlt, bestückt und präsentiert so ein kardioides Abstrahlverhalten. Der Y-SUB kann an einem einzigen Verstärkerkanal betrieben werden, er kann gestellt oder als oberstes System in einem Y8/Y12 Array geflogen werden.

Sowohl die Punktquellenlautsprecher als auch die Linienquellensysteme haben denselben dipolaren Aufbau: zwei 8’’-Treiber mit Neodym-Magneten, die um einen 1,4’’-Hochtonkompressionstreiber angeordnet sind. Durch diese Treiberkonfiguration wird ein kontrolliertes horizontales Abstrahlverhalten bereits ab 500 Hz eingehalten.

Eine weite Reihe durchdachter Transportlösungen, Montage- und Rigging-Zubehör ermöglicht große Mobilität und problemloses Setup. Während die Lautsprecher der Y-Serie als flexible, mobile Systeme entwickelt wurden, sind die Yi-Systeme für Rider-spezifizierte Festinstallationen konzipiert, unterscheiden sich von den mobilen Systemen jedoch nur geringfügig in Gehäuseausführung und Montagevorrichtungen. Die Optionen Sonderfarbe und Wetterfest eröffnen erweiterte Möglichkeiten der Positionierung und der optischen Integration. Die Y-Serie fügt sich nahtlos in den d&b Workflow ein – dazu gehören die Simulationssoftware ArrayCalc, die Fernsteuer-Software R1 und die Verstärker, die effiziente Ergebnisse garantieren.

ArrayCalc ermöglicht die Kombination einer Vielzahl von Punkt- und Linienquellenlautsprechern und liefert eine graphische Abbildung aller Betriebsgrößen, angefangen beim akustischen Design über sicherheitsrelevante Belastungswerte bis hin zu erzielbaren Maximalpegeln am jeweiligen Veranstaltungsort. Mit der R1 Exportfunktion in ArrayCalc wird für die R1 Fernsteuersoftware unter Berücksichtigung aller systemspezifischen Funktionen eine Projektdatei mit allen Verstärker-Konfigurationen und Settings dieser Simulation erstellt. R1 überträgt dann per CAN-Bus diese Daten zentral an die Verstärker D6, D12 oder D80 zur schnellen Überprüfung und Feineinstellung vor Ort. Beim D80 kommt zudem die Übertragung über Ethernet per OCA ins Spiel.
„Da die Y-Serie sowohl  Line-Arrays also auch Einzellautsprecher zur Verfügung stellt, sind die Anwendungsmöglichkeiten schier unbegrenzt, sie reichen von Theater und Konzert, Konferenz oder religiöser Veranstaltung bis zur Live-Show“, meint Produktmanager Werner „Vier“ Bayer. „Unserer Ansicht nach wird die Y von … bis an allen Enden des Einsatzspektrums das Arbeitstier unserer Branche werden. Von der Punktquelle bis zum Line-Array.“!

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