Erfolgreiche Interims-Spielstätte mit ETC-Systemen
Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin zählt nicht nur zu den traditionsreichsten Bühnen Deutschlands, sondern erfreut sich auch beim Publikum größter Beliebtheit. Deshalb war es keine Option, die Pforten während der nötigen Baumaßnahmen in diesem Jahr zu schließen: Ein Theaterzelt in der Schweriner Schlossgartenallee mit einem Fassungsvermögen von 535 Zuschauern dient nunmehr seit Juni als funktionierende Interimsspielstätte. Neu installierte Lichtsysteme von ETC ergänzen die bestehende ETC-Technik in der Spielstätte. Eingesetzt werden unter anderem ColorSource PAR Deep Blue- und Lonestar-Scheinwerfer.
Vor der Anschaffung war klar, dass die im Theaterzelt eingesetzten neuen Geräte einige Anforderungen erfüllen müssen. „Sie sollten flexibel und vielseitig sein, um unseren sechs unterschiedlichen Sparten in Schwerin, von Konzert über Ballett bis zum Schauspiel, gerecht zu werden“, sagt Hannes Ruschbaschan, Beleuchtungs-Chef im Mecklenburgischen Staatstheater. Neben künstlerischen Kriterien nennt Hannes aber auch pragmatische Aspekte, die bei der Kaufentscheidung mit einflossen. Der möglichst geringe Strombedarf der Lichtanlage gehöre genauso dazu wie ein geringer Zeitaufwand bei szenischen Lichtsetzungen, da man in dem Zelt „mit einer fixen Traversen-Konstruktion ohne verfahrbaren Verhang“ arbeiten müsse. Vor diesem Hintergrund habe man sich konsequent für LED-Moving Lights entschieden, in Kombination mit einem über die Szenenfläche gleichmäßig verteilten Wash. Letzteres realisieren 18 Stück ETC ColorSource PAR Deep Blue. Zwölf SolaFrame 1000 und zehn Lonestar-Scheinwerfer sichern den Grundverhang und ergänzen zugleich das bereits bestehende Ensemble aus 18 ColorSource PAR sowie rund 40 Source Four jr. Angesteuert wird das LED-Scheinwerfer-Set von einer, bereits seit Jahren in dem Haus verwendeten ETC Gio @5. „Die Stellwerker schätzen diese Konsole sehr“, sagt Hannes. Es gebe so gut wie nie Probleme damit. Selbst im Zelt, in dem das Pult größeren Temperaturschwankungen ausgesetzt sei „macht sie einen guten Job.“
Als großen Vorteil sieht Hannes bei der Lichtinstallation in der Interimsspielstätte die „alles aus einer Hand“-Lösung. „Auch bei der Infrastruktur setzen wir auf ETC“, sagt er und meint damit u.a. Dimmer, Lichtpulte und E-Gates. „Unsere FDX 3000 sollten damals eine Investition in die Zukunft sein”, verrät er. „Dies bewahrheitet sich jetzt, da wir die Dimmer erhalten und aufgrund der Umschaltmöglichkeiten – Dimm-, Schalt- oder Direktleistung – wunderbar in unsere derzeit im Umbau befindliche Anlage im Großen Haus integrieren können.“
