FOLLOW-ME Track-iT System für Nina Chuba
Für Set- und Lichtdesign bei der vergangenen Tournee von Nina Chuba zeichnete Tjorre Hasubski verantwortlich, der die Produktion zugleich programmierte und auch selbst am Pult stand. Ein zentrales Element der Show war ein vollständig integriertes FOLLOW-ME Track-iT System, geliefert und betrieben von Christian „Rocketchris“ Glatthor.
Die Bühnenarchitektur bestand aus einer Kopfbühne mit rund zehn Meter langem Steg, der in eine etwa sechs Meter tiefe und breite Centerbühne mündete. Diese weitläufige Spielfläche stellte hohe Anforderungen an Präzision und Reaktionsgeschwindigkeit des Trackings. Neben Nina Chuba selbst mussten zwei Tänzerinnen dauerhaft exakt im Fokus bleiben – trotz schneller, teils ruckartiger Bewegungsabläufe. Vier Targets wurden dabei von 32 in das System integrierten Scheinwerfern verfolgt.
Gestalterisches Ziel war es, Follow-Spots nicht als klassische Verfolger erscheinen zu lassen. Statt statischer Positionen kamen wechselnde Fixtures im Rig zum Einsatz, die jeweils das Tracking übernahmen – ein Ansatz, der mit konventionellen Follow-Spot-Systemen kaum realisierbar ist. So blieb das Tracking für das Publikum unsichtbar, während die Performer jederzeit punktgenau ausgeleuchtet wurden.
