Reportagen

Glamotion : Hängender Champagner-Ausschank

Glamotion : Hängender Champagner-Ausschank

14. August 2014

Unter dem Namen „Glamotion“ findet die mittlerweile größte Party für deutsche und russische Mitbürger statt. Der Erfolg gab den Veranstaltern Recht und die hohen Besucher-Zahlen riefen nach einer neuen und größeren Location, weshalb die „Glamotion“ letztes Jahr zum ersten Mal in den Westfalenhallen in Dortmund stattfand.

Ein absolutes Highlight durften die VIP-Gäste dann gegen zwei Uhr morgens bestaunen.

Ein absolutes Highlight durften die VIP-Gäste dann gegen zwei Uhr morgens bestaunen.

In der Party-Landschaft Deutschlands muss man den Besuchern schon etwas Besonderes bieten, um nicht im Einheitsbrei unterzugehen. Mit 08/15-Partys oder Diskos hat man es im gesamten Bundesgebiet mittlerweile sehr schwer. In neuen Locations versuchen die Veranstalter, die Gäste mit Feuershows, Lasertechnik und leichtbekleideten Tänzerinnen zu locken. Bei Club- und Disko-Installationen hat man außerdem den Vorteil, dass die Verantwortlichen im Laufe der Zeit einige Schwachstellen nachbessern können. Bei einem Event wie „Glamotion“ muss hingegen von Anfang an alles stimmen und perfekt geplant werden. Vor vier Jahren hatten zwei geschäftstüchtige Veranstalter die Idee, eine Party auf die Beine zu stellen, die speziell für russische und deutsche Dance-Begeisterte sein sollte. Da viele Besucher aus der ganzen Republik und dem angrenzenden Ausland kommen, fiel die Location-Wahl zuerst auf die Grugahalle in Essen. Drei überaus erfolgreiche „Glamotions“ wurden dort zelebriert, bis das Jahr 2011 kam. Die „Glamotion“ 2010 war so gut besucht, dass sich die Veranstalter einen neuen und vor allem größeren Austragungsort suchen mussten. Am Ende fiel die Wahl auf die Westfalenhallen in Dortmund. Die Heimstätte der Mayday (siehe EVENT Rookie 2/2011), dem größten Techno-Indoor-Event des Landes, war der perfekte Ort für das deutsch-russische  Event. Der Meinung ist auch Jacek Krawczyk, Geschäftsführer von J|C Music Veranstaltungstechnik und seit drei Jahren für die technische Umsetzung des Events verantwortlich: „Ich habe mir von Anfang an gewünscht, die „Glamotion“ in den Westfalenhallen in Dortmund zu veranstalten. Letztes Jahr war es soweit, und ich denke, dass wir für längere Zeit in diesen Räumlichkeiten feiern werden.“

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