Reportagen

Glamotion : Hängender Champagner-Ausschank

Glamotion : Hängender Champagner-Ausschank

14. August 2014

David Ludz & Sören Nyhuis

David Ludz & Sören Nyhuis

Vor drei Jahren, also bei der zweiten „Glamotion“, wurde Jacek zum ersten Mal als technischer Dienstleister für das Event engagiert. Seine Erfahrung in der technischen Ausstattung von Diskotheken hat den Veranstaltern damals die Entscheidung für J|C MUSIC erleichtert. Von Anfang an war „Glamotion“, wie der Name schon sagt, als ein Event der Extraklasse geplant. „Damals waren die Veranstalter auf der Suche nach ein paar ausgefallenen und extravaganten Ideen. Sie haben in einem Fachmagazin einen Bericht über J|C MUSIC und den Einsatz von Moving-Beamern gelesen. Wir haben zu dieser Zeit viel mit diesen Geräten gearbeitet und so kamen die Verantwortlichen auf mich zu“, berichtet Jacek über die Anfänge. In der Grugahalle in Essen konnte er mit seinem Team und seinem Equipment-Portfolio noch die gesamte Veranstaltung ausstatten. In Dortmund gab es dagegen gleich zwei Hallen, die mit Beschallungs-, Beleuchtungs- und Videotechnik ausgestattet werden mussten. „Allein die Halle 2 in den Westfalenhallen war fast so groß wie die gesamte Grugahalle in Essen. Ich war also bei beiden Hallen auf die Mithilfe von anderen Dienstleistern angewiesen“, erzählt Jacek. Dabei spielten sowohl das geforderte Equipment als auch die zeitliche Komponente eine große Rolle. Für den gesamten Aufbau hatte das Team nur einen Tag Zeit und nach der Veranstaltung auch nur ein paar Stunden für den Abbau. Für das Rigging, die Bühne in Halle 1 und einen Teil des Licht-Equipments engagierte Jacek die POOLgroup aus Emsdetten. Der ausschlaggebende Grund, dieses Event mit der POOLgroup zu realisieren, war vor allem die Bühnenkonstruktion . Jacek wollte bei der „Glamotion“ unbedingt eine Centerstage, und das Emsdettener Unternehmen hat eine solche  Konstruktion im Lager. Diese Bühne hat ein erhöhtes Podest in der Mitte, von dem zwei kreisförmige Catwalks abgehen. Somit konnten die einzelnen DJs ihre Plattenteller drehen, während  sich Show-Acts oder professionelle Tänzerinnen den Besuchern präsentierten. Über der Bühne hing eine flexible LED-Wand, die leicht gebogen war. Darüber wurden in erster Linie Visuals eingespielt und zu jeder vollen Stunde der Motto-Trailer der „Glamotion“ abgefahren.

Über der Bühne hingen drei unterschiedlich große flexible LED-Vorhänge

Über der Bühne hingen drei unterschiedlich große flexible LED-Vorhänge

Zur Beleuchtung des Main-Floors wurden in der gesamten Westfalenhalle 1 Movinglights verteilt. Über der Centerstage befand sich ein Rigg, an dem die LED-Wand installiert wurde. Darüber hinaus befanden sich dort zwölf impressions von GLP und zehn Alpha Spots 1200 von Clay Paky. Entlang der beiden Catwalks baute die POOLgroup in Zusammenarbeit mit J|C MUSIC außerdem 32 weitere impressions und 22 Alpha Beam 700 von Clay Paky auf. Darüber hinaus kamen zwanzig Alpha Spots 1200 im oberen Rang zum Einsatz. Dort dienten sie vor allem zur Unterstützung des Showlichts, das hauptsächlich von den Scheinwerfern auf der Bühne stammte. Allerdings wirkten die zwanzig Spot-Lights an dieser Position etwas verloren und es wäre wohl auch keinem aufgefallen, wenn sie nicht dort eingesetzt worden wären. Immer beliebter wird auch der Einsatz der Showguns von High-End-Systems, die vor allem mit ihrem LED-Kranz einen ganz eigenen Beleuchtungs-Charakter haben.  Auch bei der „Glamotion“ fanden sie mit zwanzig Stück ihr Einsatzgebiet. Diese Movinglights waren sowohl im oberen Rang als auch an zwei Traversen über dem Dancefloor installiert. An diesen Traversen, die sich an den Längsseiten der Westfalenhalle 1 befanden, waren darüber hinaus zwölf impressions  und fünf Alpha Spot 1200 pro Seite aufgebaut.

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