Testberichte

hazebase „base*battery“ : Kleiner Taschen-Nebler

hazebase „base*battery“ : Kleiner Taschen-Nebler

11. August 2014

In der Veranstaltungsbranche kommt es meistens darauf an, dass Geräte jeder Gewerke immer größer und leistungsstärker werden. Allerdings gibt es auch Anwendungsfälle, wo es auf besonders kompakte Produkte ankommt. Hazebase hat sich schon vor vielen Jahren auf den Nebel- und Hazermarkt spezialisiert. Für Tourneeproduktionen stehen große Nebelmaschinen, verpackt in Cases, parat. Wir konnten für euch aber mal eine Nebelmaschine testen, die besonders klein ist und darüber hinaus ohne einen Stromanschluss auskommt. Die „base*battery“ kann man ohne Probleme in die Hand nehmen, auf der Bühne mit sich herumtragen und auf Knopfdruck nebeln. Natürlich ist es mit dem Gerät nicht möglich, ganze Bühnen in Nebel zu tauchen, aber dafür ist die „base*battery“ auch nicht konzipiert. Diese Nebelmaschine findet ihr Einsatzgebiet eher in Theatern, bei Operninszenierungen und TV-Produktionen oder in einer Festinstallation.

Bereit in einer Sekunde

Bereit in einer Sekunde

Die „base*battery“ besteht aus dem Nebelerzeuger, einem kleinen Fluidtank und der großen Batterie. In den Fluidtank passen rund 200 Milliliter, die nach Angaben des Herstellers für 10 Minuten Dauernebel auf höchster Stufe oder rund 150 Ausstöße á fünf Sekunden reichen. Über einen rund zwanzig Zentimeter langen Schlauch ist der Tank mit dem Nebelerzeuger verbunden. Die Batterie nimmt den größten Teil des Gerätes und zieht das Gewicht der „base*battery“ nach oben. Eine vollständig geladene Batterie kann für zehn Minuten Dauereinsatz oder 150 Ausstöße á fünf Sekunden verwendet werden. Geladen werden kann die Batterie über ein mitgeliefertes Netzteil. Danach wird sie per 4-poligem Neutrik-SpeakOn-Stecker mit der Nebelmaschine verbunden. An der Oberseite des Griffes befindet sich ein kleiner Knopf, über den die Nebelmaschine ausgelöst wird. Dabei kann der Anwender wählen, ob er kurz hintereinander darauf drückt und somit viele einzelne Nebelstöße auslöst. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, einen Dauernebel zu erzeugen. Über einen kleinen Drehregler, der sich ebenfalls an der Oberseite des Nebelerzeugers befindet, kann auch noch die Nebelmenge und somit Dichte verändert werden. Ein absolutes Highlight bei der „base*battery“ ist seine schnelle Aufheizzeit. Dank der speziellen Technik, man spricht bei der base*battery von einer direkt beheizten Nebelmaschine, ist das kleine Gerät sofort startklar, wenn man auf den Auslöser drückt. Innerhalb von einer Sekunde kann somit genebelt werden. Allerdings muss man darauf achten, dass die Nebelmaschine nicht in unerfahrene Hände gerät. Es sollte mindestens ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden, da der austretende Nebel sehr warm bis heiß ist und somit Verletzungsgefahr besteht.

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