Lichttechnik

HES HEX setzt Carly Rae Jepsen ins perfekte Licht

HES HEX setzt Carly Rae Jepsen ins perfekte Licht

3. Mai 2018

Carly Rae Jepsen ging im Januar und Februar gemeinsam mit Katy Perry auf Tour. Vierzehn High End Systems HEX-Scheinwerfer setzten den kanadischen Popstar dabei ins rechte Licht. Carly Rae Jepsen übernahm bei der Tournee den Part des Opening-Acts. Dabei ist sie längst selbst ein Top-Act – wie Youtube-Clicks im Milliarden-Bereich belegen. Dennoch musste sich die Künstlerin bei ihrer Performance an Katy Perrys Bühnengestaltung orientieren. Keine leichte Sache, denn das Bühnenbild war eigenwillig und raumgreifend gestaltet.

Charles Ford, LD bei der Carly Rae Jepsen-Tour, setzte deshalb auf ein kompaktes Rigg, das acht HEX-Scheinwerfer vertikal in Traversen und weitere sechs, horizontal auf dem Boden angebrachte HEX bereithielt. „Das HEX ist fantastisch“, sagt Charles über das aus sechs RGBW-LEDs bestehende Indigo Backlight-System, „es ist heller, schneller und vielseitiger als alles andere. Das ideale Tool, wenn man auf kleinstem Raum so viel Licht wie möglich benötigt.“ Als Charles Ford 2016 das erste Mal das HEX-System probierte, meinte er, dass es „Spaß macht, damit herumzuspielen.“ Als dann gut ein Jahr später klar war, dass sein Schützling – Carly Rae Jepsen – die Chance hatte, mit Katy Perry auf Tour zu gehen, stand das HEX ganz oben auf seiner Liste: Er kontaktierte umgehend seinen langjährigen Freund Terry Heisler von High End Systems, um sich noch intensiver mit dem HEX auseinander setzen zu können. „Ich wusste, dass der HEX gut in Charles‘ Design passen würde“, sagt Terry, „ich mag die Art, wie er den HEX programmiert, das hat Klasse.” Das HEX-System verwendet sechs einzeln ansteuerbare und bewegliche RGBW-LEDs mit effizienten TIR-Linsen. Die 540-Grad-Schwenkbewegung und die 220-Grad-Schwenkbewegung verstärken die LED-Bewegung.

Charles setzte bei der Tour die Indigo-Highlighter-Funktion „extra punchy“ ein, sozusagen als Statement. Die damit generierte leuchtend blaue Hintergrundbeleuchtung prägte das Bühnenbild im ersten und – damit schloss sich der Kreis – im letzten Song von Jepsens Set. Mithilfe des HEX erzeugte Charles noch weitere spektakuläre Bühnen-Effekte – zum Beispiel den Two-Blinder-Look, bei dem nur zwei der sechs LEDs programmiert wurden. Bei einem anderen Song sequenzierte er alle LEDs einzeln in einer speziellen Farbverfolgung und beim nächsten Track versetzte er die vertikalen Leuchten – mit Hilfe von Pan und Tilt – in eine horizontale Position, wodurch eine wellenförmige Lichtverfolgung entstand. Das hört sich kompliziert an – ist es aber nicht, wie Charles sagt: „Das Programmieren des HEX ist sogar ein Kinderspiel“, sagt er, „die niedrigen Parameter machen es einem leicht.“

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