Meyer Sound veröffentlicht Nebra 2

Meyer Sound veröffentlicht mit Nebra 2 ein umfassendes Software-Upgrade, das die Plattform zur zentralen Kommandozentrale des integrierten Ökosystems macht. Als kostenlose Anwendung soll Nebra 2 eine neu gestaltete Benutzeroberfläche mit erweiterten Tools kombinieren und die bisherige Compass Plattform zu einer skalierbaren Lösung für moderne Audio-Workflows entwickeln.

„Nebra 2 ist ein direktes Ergebnis dessen, was wir daraus gelernt haben, wie Anwender arbeiten wollen – schnell, flexibel und mit weniger Hürden“, sagt Andy Davies, Senior Director of Product Management bei Meyer Sound. „Es ist die einzige Software ihrer Art, die Verbindung, Steuerung und Monitoring in einem nahtlosen Gesamterlebnis zusammenführt. “

Nebra 2 führt laut Meyer Sound eine vollständige Prozessorsteuerung für Galileo GALAXY sowie GEN-1-Technologie für vernetzte Lautsprecher ein. Damit erhalten Anwender einen vereinfachten Zugriff auf EQ, Pegel, Delay und Phase. Diese Funktionen sind nun gemeinsam mit den Tools für Verbindung und Monitoring in einer einzigen Oberfläche untergebracht. Der vereinheitlichte Workflow ermöglicht es, komplette Systeme zu konfigurieren, zu optimieren und zu überwachen, ohne zwischen Anwendungen wechseln zu müssen.

„Man kann Geräte verbinden, Prozessoren steuern und die Performance überwachen – alles in einer App“, sagt Brian Smith, Product Manager Digital Systems bei Meyer Sound. „Zum ersten Mal muss man nicht zwischen Tools oder Tabs hin- und herspringen. Es funktioniert einfach so, wie man es heute von Software erwartet.“

Nebra 2 unterstützt sowohl kleine als auch großformatige Systeme – von kompakten Touring-Setups bis hin zu weltweiten Stadion-Produktionen. Tagging, Suche und Filterfunktionen sollen Organisation und Navigation erleichtern, auch in sehr großen Systemen. Neben GALAXY-Prozessoren integriert Nebra 2 die neuen, mit GEN-1 ausgestatteten Lautsprecher mit integrierter Signalverarbeitung sowie MEP- und RMS-Lautsprecher, MPS-Netzteile und weitere Milan-zertifizierte Produkte. Dieser große Schritt für das Meyer-Sound-Ökosystem unterstützt nun die Verwaltung mehrerer Prozessoren und Lautsprecher sowie eine Vielzahl von Eingängen und Protokollen – darunter analoges Audio, AES67 und Milan AVB.

Ein grünes Häkchen in der Ecke der Anwendung zeigt den Systemzustand in Echtzeit mit einem einzigen visuellen Hinweis. Es basiert auf Daten aller verbundenen Geräte – ob Limiter, Temperatursensor oder AVB-Stream-Monitor. In schnell getakteten Live-Umgebungen vermittelt das Symbol sofort Sicherheit und ersetzt überfrachtete Dashboards durch klare, handlungsrelevante Rückmeldungen.

Der Show Mode ermöglicht es, während einer Performance kritische Bedienpunkte zu sperren und so versehentliche Änderungen in Live-Situationen zu vermeiden. Weitere Funktionen umfassen ein erweitertes Clock-Management sowie Snapshot-Unterstützung.

Die Control-Software Compass wird vorerst weiterhin unterstützt, doch alle zukünftigen Entwicklungen werden sich auf den Ausbau der Nebra-Fähigkeiten konzentrieren. Nebra steht für eine grundlegendere Weiterentwicklung in Meyer Sounds Software-Ansatz: Weg von einer Sammlung einzelner Tools hin zu einer vernetzten und optimierten Software-Umgebung. Künftige Updates werden auf dieser Grundlage aufbauen. Mit dem Wachstum des Meyer-Sound-Ökosystems wird Nebra als zentrale Oberfläche dienen, die alles miteinander verbindet.

„Mit Nebra schaffen wir die Basis für alles, was als Nächstes kommt“, sagt Andy. „Es geht nicht nur um Funktionen – es geht darum, Systeme einfacher handhabbar zu machen, unabhängig von Größe oder Einsatzumgebung.“

Nebra 2 ist als kostenloser Download verfügbar.

www.meyersound.com