Präzise Beschallung für Woodstock der Blasmusik

Beim Woodstock der Blasmusik 2026 sorgten Beschallungssysteme von TT+ Audio und RCF auf fünf Spielstätten für eine kontrollierte und gleichmäßige Schallverteilung. Eine besondere Rolle übernahm dabei das neue kompakte Cardioid-Line-Array GTX 7C, das auf der Allerhand Stage gemeinsam mit dem Cardioid-Subwoofer GTS 16C eingesetzt wurde.

Vom 2. bis 5. Juli 2026 wurde Ort im Innkreis erneut zum Zentrum der internationalen Blasmusikszene. Rund 110.000 Besucherinnen und Besucher erlebten an vier Tagen mehr als 150 Bands auf neun Bühnen. Das musikalische Spektrum reichte von traditioneller böhmisch-mährischer Blasmusik über Oberkrainer-Formationen und Big Bands bis hin zu Brass-Pop, Jazz, elektronischen Einflüssen.

Die fünf ausgestatteten Spielstätten unterschieden sich deutlich hinsichtlich Größe, Publikumsbereich, Programm und baulicher Situation. Daher kamen individuell abgestimmte Systemkonfigurationen zum Einsatz.

Auf der Allerhand Stage kam erstmals das neue kompakte Cardioid-Line-Array GTX 7C von TT+ Audio zum Einsatz, ergänzt durch den flugfähigen Cardioid-Subwoofer GTS 16C. Das System wurde mit 16 GTX 7C, 12 GTS 16C, zwei GT 8 sowie zwei RCF TTL 4-A als Delay-System realisiert. Bei der Almdudler Sepp a Reh-Stage sorgten 24 TT+ Audio GTX 10, 12 GTS 29 und zwei RCF TTL 6-A als Front Fill für eine optimale Beschallung. Die Hornbach Koloss-Bühne setzte auf 12 RCF HLD 26-A und zwei HDL 35-A.

Im Woodstock Stadel kamen 16 RCF HDL 30-A, sechs SUB 9004-AS, zwei TTL 4-A als Front Fill sowie vier TT 10-A als Delay zum Einsatz. Der Woodstock Stadel nimmt dabei eine Sonderrolle ein. Anders als die temporären Festivalbühnen wird die dortige Beschallungsanlage ganzjährig als Festinstallation betrieben. Die Kraut & Ruabm Arena wurde mit 18 TT+ Audio GTX 12, 12 GTS 29 und drei RCF TT 10-A als Front Fill realisiert.

Ein Festival mit über 100.000 Gästen, zahlreichen parallel laufenden Konzerten und einem stilistisch breit gefächerten Programm verlangt Beschallungssystemen weit mehr ab als reine Leistungsreserven. Gefordert sind reproduzierbare Ergebnisse, eine möglichst gleichmäßige Abdeckung, ausreichender Headroom und die Fähigkeit, den Schall auch in komplexen Umgebungen kontrolliert zu führen.

Mit den unterschiedlichen Systemlösungen auf fünf Spielstätten zeigte das Woodstock der Blasmusik, wie breit moderne Beschallungstechnik aufgestellt sein muss. Von der ganzjährig genutzten Festinstallation im Woodstock Stadel über großformatige GTX-Systeme bis zur Premiere des kompakten GTX 7C mit GTS 16C stand nicht ein einzelnes Produkt, sondern die jeweils passende Lösung für Bühne, Raum und Programm im Mittelpunkt.

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