Professionalisierung durch externe Branchenexpertise

Dass hochwertige Veranstaltungstechnik längst nicht mehr nur auf Festivalbühnen oder in Stadthallen gefragt ist, zeigt ein Blick in die Clubhotellerie. ROBINSON setzt seit Jahren auf anspruchsvolle Entertainmentformate und investiert kontinuierlich in die technische Qualifizierung seiner Teams. Ein neuer Baustein in diesem Ansatz ist die Kooperation mit der Event-Akademie EuRAka aus Baden-Baden, die 2026 erstmals Teil der Sound-&-Light-Qualifizierung ist.

Kern der Zusammenarbeit war ein intensives Trainingsmodul zu Pyro- und Spezialeffekten unter der Leitung von EuRAka-Dozent Andreas Tügel, der seit vielen Jahren in der Ausbildung von Pyro- und Effekttechnikern tätig ist. Ziel des Moduls war es, den Umgang mit Effekttechnik praxisnah zu vertiefen und bestehende Abläufe im Hinblick auf Sicherheit und Einsatzpraxis zu überprüfen. Auf dem Programm standen unter anderem Sparkular-Systeme, Flammeneffekte, Nebel- und Schneemaschinen, Konfetti- und CO₂-Technik, Sicherheitszonen und Risikobewertungen, sowie rechtliche Grundlagen sowie typische Fehlerbilder. Die Trainings kombinierten theoretische Grundlagen mit realitätsnahen Übungsszenarien, die den späteren Einsatz im laufenden Clubbetrieb abbilden.

An der Qualifizierung nahmen Sound-&-Light-Techniker aus Europa, Nordafrika und dem östlichen Mittelmeerraum teil. Der internationale Austausch ermöglichte es, unterschiedliche technische Rahmenbedingungen – etwa variierende Bühnenflächen, klimatische Einflüsse oder Outdoor-Produktionen – gegenüberzustellen und Herangehensweisen im Umgang mit Effekttechnik zu vergleichen. Die Einbindung der EuRAka schuf dabei einen professionellen Rahmen, um bestehende Arbeitsweisen einzuordnen und weiterzuentwickeln.

Neben dem Pyro- und Effekttraining umfasste die Sound-&-Light-Qualifizierung weitere technische Inhalte, wie digitale Signalbearbeitung, Live-Kompression und Mischparameter, Fehlerdiagnosen im Audiobereich, symmetrische und unsymmetrische Verkabelung oder einen praxisorientierten Lötkurs. Die verschiedenen Module zielten darauf ab, technische Grundlagen zu vertiefen und den sicheren Einsatz von Licht-, Audio- und Effekttechnik im täglichen Betrieb zu unterstützen.

ROBINSON betreibt weltweit Clubs, in denen Shows, Live-Musik und Eventformate fester Bestandteil des Entertainmentangebots sind. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Licht- und Audiotechniker, insbesondere in Bezug auf Sicherheit und technische Präzision.

Mit der Kooperation ergänzt ROBINSON sein internes Ausbildungsprogramm gezielt um externe Expertise, die sich an etablierten Standards der professionellen Veranstaltungsbranche orientiert. Der Fokus liegt dabei auf einem sicheren und routinierten Umgang mit Effekttechnik sowie auf der Weiterentwicklung technischer Abläufe im Live-Betrieb.

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