Robe bei der Lichtkunstinstallation Lux Partum

„Lux Partum“ – lateinisch „Lichtemission“ – war eine interaktive Beleuchtungsinstallation und ein Live-Stream, die im Veranstaltungsraum Motorwerk in Berlin von dem Licht- und Showdesigner Chris Moylan und seinem Team inszeniert wurden. Darunter waren Lars Murasch, Andreas Schindler und Matthias Schöffmann sowie der renommierte DJ und Musikproduzent Paul van Dyk, der am ersten Wochenende einen speziellen Soundtrack komponierte und ein dreistündiges Live-Konzert spielte.

Für die Installation wurden 54 Robe-Movinglights verwendet, darunter MegaPointe, Pointe und TETRA2 LED Moving-Bars, die mit LED-Bildschirmelementen am Veranstaltungsort installiert wurden. Alle wurden so montiert, programmiert und eingerichtet, dass sie über die Website https://lighting.stream für die Öffentlichkeit im Livestream sichtbar war und in Echtzeit mit ihnen „gespielt“ werden konnte. Bis zum Ende des 10-tägigen Veranstaltungszeitraums hatten sich über 43.000 Besucher aus 94 Ländern in 6.355 registrierten Sitzungen mit dem Kunstwerk beschäftigt und dabei die maßgeschneiderte Technologie der Benutzeroberfläche von lighting.stream verwendet. Sie wählten über 200.000 verschiedene Kombinationen von Beleuchtung und Video aus, die in mehr als 528.404 Minuten aktiv angesehen wurden.

Die Besucher konnten die Farben und Muster der Beleuchtungs- und Videoeffekte auswählen und an festgelegten Punkten ändern, während die Musik dazu kontinuierlich abspielte, um den Groove harmonisch fließen zu lassen. Paul van Dyk spielte an zwei Wochenenden und in der dazwischenliegenden Woche am ersten Sonntagabend ein dreistündiges Live-Set im Motorwerk, sodass seine große Fangemeinde sich auf den Stream einwählen und die Konzertvisualisierung spektakulär aussehen lassen konnte – jeder Besucher auf der Site bekam einen Drei-Minuten-Slot.

Die Scheinwerfer wurden so platziert, dass die Beams eine Reihe geschlossener Sechsecke erzeugen konnten, die den ganzen Flur entlang liefen. Der Sinn dahinter war, die Perspektive für die Webcam-Position zu optimieren, von der aus die Livestream-Betrachter das Kunstwerk sehen und erleben konnten. Zwei auf dem Boden installierte Reihen von MegaPointe wurden von zwei Reihen in der Decke gespiegelt, die alle genau den gleichen Abstand voneinander hatten. Entlang des Mittelteils – direkt unter dem Balkon, der die gesamte Länge der Halle durchquert – befanden sich zwei Reihen von Pointe unmittelbar über- und untereinander – mit genau 4 Metern zwischen dem oberen und dem unteren MegaPointe und den Pointe. Zwischen jeder der Säulen wurde eine Reihe von LED-PARs installiert. Sieben TETRA2 wurden vertikal auf jeder Seite im hinteren Teil des Raums positioniert, mit einer Säule aus 10-mm-LED-Bildschirm in der Mitte, um ein helles und dynamisches Endmerkmal zu erzeugen. Das förderte die Illusion, den physischen Raum zu verlängern. Besonders effektiv war das auf dem Bildschirm.

Chris fasst zusammen: „Dies war ein großartiges Projekt, aber es ist keineswegs ein Ersatz für das Erleben von Kunst und Shows in realen Räumen und in Bezug auf andere Menschen. Die Kultur muss weitergehen, und die Menschen brauchen auf jeden Fall haptische Erfahrungen in dreidimensionalen Umgebungen.“

www.robelighting.de

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