Stairville „novaWASH Quad LED“ : Vier gewinnt

Schon seit einigen Jahren sind Washlights auf LED-Basis in der Veranstaltungsbranche nicht mehr wegzudenken. Stairville ist die Eigenmarke des bekannten „Musikhaus Thomann“ und präsentiert mit dem novaWASH das erste LED-Washlight, das auch für professionelle Anwendungen geeignet ist. Bestückt ist der novaWASH mit 22 RGBW-LEDs, die für eine homogene Farbmischung sorgen. Diese Quad-LED-Technologie ist nicht neu auf dem Markt, wird von Stairville aber zum ersten Mal in einem Movinglight eingesetzt. Die Farben werden bereits vor dem Austritt gemischt und verhindern so den ungeliebten „Pizza-Effekt“. Vor allem durch die vierte Farbe „Weiß“ kann der Anwender nicht nur kräftige Farben erstellen, sondern auch Pastell-Töne für eine dezente Illuminierung von Objekten.

Bestückt ist der novaWASH mit 22 RGBW-LEDs

Sehr angenehm fallen beim ersten Betrachten die Lackierung und die Übersichtlichkeit der Anschlüsse auf. Der novaWASH ist mit einem matt-schwarzen, samtartigen Lack überzogen und unterscheidet sich schon dadurch von seinen Mitbewerbern. Diese Lackierung hat nicht nur eine angenehme Haptik, sondern bietet auch einige Vorteile bei der Anwendung in einer großen Lichtshow. Das samtige Gehäuse absorbiert einen Großteil der möglichen Reflektionen und produziert somit keine ungewollten Lichteffekte. Das gesamte Gehäuse der Base und die Rückseite des Kopfes sind aus Plastik gefertigt. Auch wenn das Gehäuse den Anschein erweckt, dass der harte Touring-Alltag etwas zu viel sein könnte für den novaWASH, hat er doch schon bei einigen Produktionen seine Standfestigkeit bewiesen. Anschluss-seitig entschied man sich beim Hersteller für ein minimalistisches, aber völlig ausreichendes Angebot. Auf der Geräterückseite findet der Anwender einen 3-poligen DMX-Ein- und -Ausgang  und einen Powercon-Anschluss für die Stromversorgung. Auch die Menü-Struktur des hinterleuchteten LC-Displays wirkt sehr aufgeräumt und lässt selbst unerfahrene Techniker in kurzer Zeit alle Einstellungen tätigen. Neben der DMX-Adresse lassen sich DMX-Modi, gespeicherte Shows, die Invertierung der PAN- und TILT-Achse oder auch die Ausrichtung des Displays im Menü einstellen. Natürlich steht einem beim novaWASH auch ein Stand-Alone-Modus zur Verfügung. Ein Gerät kann in diesem Modus als Master verwendet werden und weitere Scheinwerfer als Slaves. Sehr praktisch ist in diesem Fall auch, dass eine LED neben dem Display anzeigt, ob das Gerät als Master oder Slave im Einsatz ist. Vor allem beim Einsatz vieler Geräte erspart dies Zeit bei der Programmierung und der Fehlersuche.

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