Videotechnik

Studenten realisieren eigene TV-Sendung mit Unterstützung von Green Hippo

Studenten realisieren eigene TV-Sendung mit Unterstützung von Green Hippo

24. Juli 2019

Anfang Juli feierte die Hochschule der Medien in Stuttgart das 40-jährige Bestehen ihres Studiengangs „Audiovisuelle Medien“ mit einer eigens dafür konzipierten, von Studenten realisierten TV-Show mit dem Titel „AM 40“. Insgesamt 23 Studenten wirkten daran mit. Zahlreiche Professoren, Mitarbeiter, Studenten und Alumni waren vor Ort dabei, um die Entwicklung des Studiengangs Revue passieren zu lassen. Konzipiert wurde eine drei Blöcke umfassende Sendung, wobei sich jeder Block thematisch einem definierten Zeitraum widmete. Passend hierzu wurden Inhalte wie Einspieler und Grafiken produziert. Krönender Abschluss war der Auftritt von Studenten mit dem eigens komponierten Song „1979“.

Produziert wurde die Sendung in einem Fernsehstudio mit moderner HD-TV-Kamera- und Regie-Technik. Tom Levin Schwenzle entwickelte ein Bühnen- und Lichtkonzept, das allen Teilen der Sendung einen jeweils eigenen Look verlieh. Medialer Content wurde auf 62 LED-Modulen, die teilweise als eine große Fläche und teilweise einzeln im Raum platziert wurden, ausgespielt. Die Bespielung erfolgte mit Hilfe eines Green Hippo Boreal+ Medienservers, der durch die Firma cast, den deutschen Exklusiv-Vertrieb für Green Hippo Hippotizer, für das Event als Leihgabe zur Verfügung gestellt worden ist. An der Hochschule der Medien war erstmals ein Hippotizer im Einsatz. Als Operator und Programmer war Tom Schwenzle zuvor bei der Firma cast in Hagen eingeladen, wo zweitägige Präsentationen und Workshops ihm die Einarbeitung erleichterten.

Für die LED-Hauptwand ist ein Output mit einer Auflösung von 1.536×768 Pixeln verwendet worden, ein weiterer mit einer Auflösung von 1.920×1.080 kam für die im Raum verteilten sonstigen LED-Elemente zum Einsatz. Für ein korrektes Mapping der einzelnen LED-Module wurde eine Eingangsauflösung von 6.500×1.080 verwendet, sodass auch Linienmuster ohne Sprünge darstellbar waren. Der gesamte Video-Content wurde durch ein Team von vier Studentinnen konzipiert und animiert. So entstanden vier verschiedene Looks für die einzelnen Blöcke und darüber hinaus Motion-Graphics für den Bandauftritt. Tom über die Arbeit mit dem Green Hippo Boreal+: „Mit dem Video-Mapper des Hippotizers war das Positionieren der Flächen im Raum und das nachträgliche Ändern der Positionen ein Kinderspiel. Besonders die Grid-Ansicht mit nummerierten Panels erleichterte den Aufbau sehr. Aus redaktionellen und gestalterischen Gründern änderte sich der Content im Vorfeld mehrfach, weshalb ein spontanes Ersetzen nötig war. Durch die Aufteilung des Contents in Bänke war dies ohne Programmierung möglich.“

Für den Boreal+ mit SDI-Zusatzkarte habe neben der Rechenleistung und den Outputs auch die Anbindung an die Studio-Infrastruktur gesprochen. So wurde der Medienserver mit dem Studio-Takt und vier Video-AUX-Wegen versorgt. „Je nach Regie-Kommando konnten so Videos oder Live-Bilder aus der Regie im Studio wiedergegeben werden. Bei Verwendung von zwei Video-Inputs wurde aus einem Live-Grafik-System (Vizrt) Key Source und Key Fill übertragen und im Hippotizer ausgestanzt“, erläutert Tom weiter.

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