Wharfedale XLA-Serie feiert Europapremiere bei großem Arena-Event
Das Line-Array-System der XLA-Serie von Wharfedale Pro hatte seinen ersten großen Auftritt in Europa bei einer Arena-Veranstaltung in der Schweiz und lieferte kraftvollen sowie präzisen Sound für eine private Produktion in einer Halle mit 5.200 Plätzen. Koordiniert wurde das Projekt vom Schweizer Vertriebspartner Sacher Music. Systemdesign und technische Umsetzung übernahm Stagepro Technical Solutions S.R.L. in enger Zusammenarbeit mit dem Applications-and-Solutions-Team von Wharfedale Pro, das eigens anreiste, um während der Vorbereitungs- und Aufbauphase technischen Support und Schulungen vor Ort anzubieten.
Das Hauptsystem bestand aus vier geflogenen Arrays mit jeweils sechs XLA-308 Line-Array-Elementen. Unterstützt wurde das Setup durch ein Tieffrequenzsystem mit XLA-118SUB-Subwoofern (je drei pro Hang) in einer End-Fired-Konfiguration, um die Bassausbreitung hinter der leeren Tribüne zu reduzieren. Zusätzlich kamen 14 XLA-221SUB-Subwoofer auf dem Boden zum Einsatz und deckten eine Breite von 23 Metern ab. Diese Konfiguration sorgte für kontrollierte Schallverteilung, hohe Klarheit und kraftvollen Tiefbass.
Zu den wichtigsten internen Komponenten des XLA-Systems gehören Mittel-/Hochton-Treiber von B&C (Italien), die EVO-FLOW-Waveguides von Wharfedale Pro sowie 18- und 21-Zoll-Tieftontreiber von Beyma (Spanien), jeweils mit 4,0-Zoll-Schwingspulen. Für die Frontfill-Beschallung wurden WLA-112-Lautsprecher eingesetzt. Mehrere WDG-12-Bodenmonitore sorgten für zuverlässiges Foldback-Monitoring und gewährleisteten Klarheit und Konsistenz sowohl für das Publikum als auch für die Künstler auf der Bühne.
Markus Walther von Stagepro Technical Solutions kommentierte:„Bei einem System wie dem Wharfedale Pro XLA erwartet man herausragende Audio-Performance. Was uns jedoch besonders beeindruckt hat, war, wie unkompliziert alles andere funktioniert hat. Transport, Schutz und Rigging waren einfach und effizient, was bei einem Projekt dieser Größenordnung einen echten Unterschied gemacht hat.“
