White Noise/Black Silence : Engagierte Azubis machen’s möglich

Der größte Teil der verwendeten Lichttechnik ist generell im Saal verbaut. Mit einigen Stufenlinsen und PAR-Kannen haben wir die Bühne und den Raum in passendes Licht getaucht. Um ein wenig Farbe mit ins Spiel zu bringen, haben wir noch einige LED-Rampen auf der Bühne aufgebaut“, erklärt Michael. Vor allem bei der ersten Band „Firnwald“ musste der junge Veranstaltungstechniker auf die Intensität der Scheinwerfer Rücksicht nehmen. Die Electronic Formation hatte einen Videojockey dabei, der auf eine Leinwand am hinteren Bühnenende projizierte. Dieses Highlight in der Performance sollte auf keinen Fall durch Scheinwerfer gestört werden, was aber auch zu keinem Zeitpunkt des Auftrittes geschah. Da der Großteil der Lichttechnik im Kleinen Konzertsaal aus konventionellen Scheinwerfern bestand, brauchte Michael auch kein Highttec-Lichtpult am Licht-FoH.
Schon bei der ersten Band in der Black Box waren viele Besucher auf der Tanzfläche, mussten aber zum Mitfeiern erst animiert werden
Er entschied sich lieber für ein Focus NT von Transtechnik, mit dem er durch diverse Theatervorstellungen sehr vertraut ist. „Für solche Anwendungen nutze ich das Pult gerne, weil ich mich sicher daran fühle und es für die Ansteuerung von ein paar Dimmerkreisen vollkommen ausreicht. Es ist das ultimative Theaterpult für mich“, berichtet Michael. Seitens der Beschallungstechnik konnte man zwar die vorhandene Nexo-PA nutzen, aber es musste trotzdem noch zusätzliches Material verbaut werden. So wurde die gesamte Beschallung noch mit einem Near-Fill und vor allem mit Subwoofern aufgestockt. Das verwendete Material stammte komplett von Nexo, obwohl das Gasteig mittlerweile in Systeme von Meyer Sound investiert hat. „Wir sind ständig bemüht, unser Portfolio auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Vor kurzem haben wir darum in ein Meyer-Sound-System investiert, das allerdings im Carl-Orff-Saal verbaut ist. Für diese Veranstaltung haben wir uns nur ein paar Bässe von dort geliehen“, berichtet Ausbilder Mathias Leichtleder.

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