FUSION Club Münster mit neuem Lichtdesign wiedereröffnet

Anfang Oktober 2021 feierte der Münsteraner FUSION Club nach rund anderthalb Jahren Pause mit neuem Licht- und Sounddesign seine Wiedereröffnung. Der von der Dockland GmbH auf dem Hawerkamp-Gelände betriebene Nachfolger des Cosmic Club zählt zu den traditionsreichsten Hotspots der EDM-Szene in Deutschland. Die Zwangspause der Pandemiejahre 2020/21 nutzte Club-Betreiber Thomas Pieper für eine Neugestaltung des Clubs.

Als Creative Director erhielt Produktionsdesigner Rob Protzmann den Auftrag der Neugestaltung des Main Floors. Rob entwickelte das Design, zu dessen Umsetzung er seinen Freund und Kollegen Chris Moylan hinzuzog. 

„Der Fusion Club ist ein kubischer Raum, in dessen Zentrum sich eine von vier Säulen eingefasste Tanzfläche befindet“, beschreibt Rob die Location. „Die Grundidee des Designs bestand darin, die Kubatur des Raumes als Taktgeber zu begreifen und sich im Design stark an dessen Geometrie zu orientieren. Um Intimität auf der Tanzfläche zu erzeugen, wurde als Center-Piece ein 150×150 Zentimeter LED-Cube mittig über der Tanzfläche installiert. An den Bars eliminierte ich sämtliches von den Kühlschränken ausgehendes weißes Streulicht, und so bekam der Raum einen nie gesehenen, sehr intimen Look.“

Stilgebendes Hauptelement sind 26 ELATION Dartz 360 Movinglights, die auf zwei Ebenen im Raum angebracht sind und ebendiesen nachzeichnen. „Die Idee war es, dass sich die Dartz 360 – wie einem binären Code folgend – gegenseitig adressieren. So entstehen atemberaubende Muster, und der Club erhält Plastizität. Über dem DJ sorgen vier LITECRAFT TPiX.7 für einen warmen Glow, während drei nebeneinanderliegende LED-Moving-Bars einen effektvollen Backdrop in seinem Rücken erzeugen. Zwei Laser runden schließlich den stimmigen Gesamtlook ab.“ Umgesetzt wurde die Festinstallation von der Firma Protones aus Lüneburg.

Die RGB-LED-Engine des Dartz 360 erzeugt dank eines auf drei Grad gebündelten Outputs kräftige Beameffekte. Aus einer fünfzig Watt LED-Engine liefert der Dartz 360 knapp 60.000 Lux auf fünf Meter. Die geringe Stromaufnahme ermöglicht es, eine Vielzahl an Geräten durchzuschleifen. Aufgrund der geringen Hitzeentwicklung empfiehlt sich der Dartz 360 für kleine und mittelgroße Clublocations, in denen Beamwork ein unverzichtbarer Bestandteil der Show ist. Darüber hinaus verfügt das Gerät über ausreichend Reserven auch für große Installationen.

Über die Zusammenarbeit mit Chris sagt Rob: „Er verlängerte meine Ideen und trug seine dazu bei. So entstand eine Idee wie aus einem Guss. Wir spielten uns gegenseitig in die Karten. Echtes Teamwork. Nicht zuletzt aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten als Lichtdesigner wurde der Look des FUSION Club zu dem, was er nun ist.“

Foto: Optikalusion / Chris Moylan

www.lmp.de

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